
Stärker werden
Ab Woche drei: die empfindliche Phase
Wo du in Woche drei stehst
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1
Du fühlst dich spürbar stärker
Du stehst lockerer und selbstbewusster auf dem operierten Bein. Der Unterschied zu Woche eins ist echt und ermutigend.
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2
Hinken ist hier normal
In Woche drei habe ich noch deutlich gehinkt. Das Hinken lässt nach, wenn Muskulatur und Selbstvertrauen sich wieder aufbauen.
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3
Halte Spaziergänge weiterhin kurz
10–20 Minuten, nicht mehr als eine halbe Stunde. Steigere die Strecke langsam.
Die empfindlichste Phase
Die Wochen, in denen du dich stärker fühlst, sind in vielerlei Hinsicht die gefährlichsten – weil die Versuchung, es zu übertreiben, am größten ist, während dein Körper noch wirklich empfindlich ist.
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1
Sich besser fühlen heißt nicht geheilt sein
Knochen, Gewebe, Bänder und Sehnen heilen noch – und das geht monatelang weiter.
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2
Rechne mit anhaltenden Schmerzen
Schmerzen in dieser Phase, oft seitlich am Bein, sind normal. Sie bedeuten nicht, dass etwas falsch ist.
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3
Taubheit um die Narbe herum ist normal
Kribbeln oder ein seltsames Fehlen von Gefühl nahe der Narbe kann monatelang anhalten. Äußerst häufig und harmlos.
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4
Schwellung kann weiterhin deutlich sein
Mäßige Schwellung kann monatelang anhalten, oft schlimmer nach einem langen Tag auf den Beinen. Weiter hochlagern und kühlen.
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5
Vorsichtsmaßnahmen gelten weiterhin
Jetzt ist nicht die Zeit, die Regeln zu lockern. Sich fähig zu fühlen ist kein Grund, die Vorsicht aufzugeben.
Wie du sicher Fortschritte machst
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1
Führe behutsam Widerstandsbänder ein
Beginne im Liegen, auf die leichte Art. Bänder bringen etwas Arbeit, ohne das Gelenk stark zu belasten.
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2
Füge gelenkschonende Bewegung hinzu
Sobald dein Team es freigibt: sanftes Gehen, Schwimmen oder ein Heimtrainer mit leichtem Widerstand.
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3
Lass die Physiotherapie die Belastung steuern
Sei ehrlich, was schmerzt und was nicht.
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4
Steigere immer nur eine Sache auf einmal
Ein bisschen mehr Strecke, ein bisschen mehr Widerstand oder eine neue sanfte Aktivität – aber nicht alles gleichzeitig.
Dos und Don’ts, Woche 3–5
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1
Mach weiter mit deiner Physiotherapie
Reduziere, wenn die Muskeln schmerzen, aber höre nicht auf. Kontinuität baut dich wieder auf.
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2
Kühle und lagere weiter hoch
Es kontrolliert wirklich die Schwellung und den Schmerz.
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3
Nimm Schmerzmittel vor der Aktivität
Damit du dich wirklich gut bewegen kannst – nicht, um durch Schmerzen hindurchzudrücken.
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4
Weiche die Wunde nicht ein
Keine Bäder, Schwimmbäder oder Whirlpools, bis die Wunde vollständig verheilt ist – in der Regel etwa sechs Wochen.
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5
Ignoriere keine Warnsignale
Zunehmende Rötung, schlimmer werdende Schmerzen, Fieber oder neue einseitige Wadenschwellung – all das erfordert einen Anruf bei deinem Team.
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6
Erzwinge keine blockierten Bewegungen
Wenn ein Bewegungsumfang noch nicht bereit ist, drücke sanft und warte. Erzwingen wirft dich zurück.
Rückkehr ins normale Leben
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1
Intimität
Krankenhaus-Richtlinien empfehlen meistens, etwa 5–6 Wochen zu warten und sanft und achtsam mit den Hüftvorsichtsmaßnahmen umzugehen, besonders extreme Positionen in der Anfangszeit zu vermeiden.
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2
Arbeit
Hängt ganz davon ab, was du tust. Büroarbeit kommt früher zurück als körperliche Tätigkeiten. Steige schrittweise wieder ein, wenn du kannst.
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3
Autofahren
Ich bin nach meiner zweiten OP in Woche drei wieder gefahren. Für manche dauert es eher zwei Monate. Fahre niemals unter starken Schmerzmitteln.